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Victoriafälle/Livingstone (in der Trockenzeit!)

Okay, bevor ich sonst irgendetwas erzähle, kommt erst einmal folgender Tipp: Geht nicht in der Trockenzeit zu den Victioriafällen, ihr werdet enttäuscht sein!

Trotzdem bin ich vier Nächte in Livingstone geblieben. Der Ort an sich bietet nicht allzu viel, aber in dem Hostel, in dem ich war, habe ich super liebe Leute kennen gelernt und abgesehen von der Besichtigung der Wasserfälle kann man an den Victoriafällen auch sonst einiges machen.

Schon im letzten Jahr ist in Sambia kaum Regen gefallen und dieses Jahr ist es wohl ähnlich, deswegen schien von den Fällen fast nichts mehr übrig zu sein. Zumindest ist das so auf der sambischen Seite. Die Victoriafälle liegen ja direkt an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe. Wenn der Zambesi genug Wasser führt, stehen die Fälle auf der sambischen Seite angeblich denen auf der simbabwischen Seite in keinster Weise nach, auch wenn sicP1070711h die Hauptfälle in Simbabwe befinden. In der Trockenzeit macht es dann doch einen Unterschied, wie man auf dem Bild gut erkennen kann: Der Nebel im Hintergrund entsteht durch die Wassermassen der Hauptfälle in Simbabwe. Auf der sambischen Seite sieht es dagegen ziemlich trocken aus. Auf der Bild sitze ich an der Kante,an der normalerweise tausende Liter Wasser herunterstürzen. Aber ich hatte ehrlich auch kein Bock noch 30 USD Visagebühren für Simbabwe zu zahlen.

Ein paar Leute, die ich im Hostel kennen gelernt habe, waren einen Tag lang beim Rafing- die Trockenzeit ist anscheinend die beste Jahreszeit dazu, weil sonst die Wassermassen des Zambesi zu stark sind. Ich habe mich nicht angeschlossen, weil ich an dem Tag nicht ganz fit war und 160 USD schon echt knackig viel sind. Später haben sie mir aber ihr Video gezeigt und es war wohl mega cool.P1070732

Es wird auch Bunjee-Jumping von dieser 111 Meter hohen Brücke angeboten. Natürlich habe ich das auch nicht gemacht, ich trau mich ja nicht einmal von der Fahrradbrücke in Konstanz zu springen. (Für alle die nie in Konstanz waren: Man kann von der Brücke in den Rhein springen und sie ist lausige 8 Meter hoch)

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Das Backpackers in dem ich untergekommen bin

Auf jeden Fall lohnt es sich mindestens zwei Tage in Livingstone zu verbringen. Vor allem ist die Stadt ein Drehkreuz für alle Reisenden im südlichen Afrika. Die Leute kamen gerade aus Malawi, Simbabwe, Botswana, Tansania oder haben einfach Urlaub in Sambia gemacht. Nach zwei Tagen hatte ich etwa vier Möglichkeiten, wie ich weiterreisen könnte- und entschied mich meine Pläne über den Haufen zu schmeißen und über Namibia anstatt über Botswana zu reisen. Ich weiß nicht wie Botswana gewesen wäre, aber eine schlechte Entscheidung war Namibia definitiv nicht.



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