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Die Küste (Sihanoukville, Rabbit Island, Kampot)

Die letzte Woche der Rundreise war fest für den Süden Kambodschas eingeplant. Da es im Laufe der Reise immer heißer wurde, passte das perfekt! 🙂

Der erste Stopp war Sihanoukville, eine der vermutlich bekanntesten Städte an der Küste. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von der Stadt ziemlich enttäuscht war: Außer einem Strand, an dem sich ein auf Touristen zugeschnittenes Restaurant an das nächste reihte, hatte die Stadt nicht allzuviel zu bieten. Außer man steht auf Drogen, dann ist man in Sihanoukville auch ganz gut aufgehoben: Kaum steigt man aus dem Tuktuk aus, kommen gleich zehn Leute gesprungen, die einem alle Gras, Kokain oder weiß was ich noch alles andrehen wollen. Und die tollen Partys, die es geben soll, halte ich mittlerweile auch eher für ein Gerücht. 😛

In der ersten Nacht haben wir im “Utopia” übernachtet, das wohl zentralste und günstigste Hostel für Backpacker (ab 2 USD). Nachdem wir in dieser Nacht jedoch von Bettwanzen aufgefuttert wurden, sind wir für die nächste Nacht in eine andere Unterkunft direkt ans Meer umgezogen, die gerade einmal ein Dollar mehr gekostet hat. 😉 Diese bestand im Grunde genommen einfach nur aus ein Dachboden, der zu allen Seiten (vor allem zum Meer!) offen war und mit Matratzen (ohne Bettwanzen) ausgelegt war. Zum Schlafen war es dort richtig schön, zum Leute kennen lernen ist man im “Utopia” besser aufgehoben 😉

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Blick von unserer Unterkunft aufs Meer

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Matratzenlager. Das Helle im Hintergrund ist das gleißende Licht vom Strand 😉

Wenn man sich ein Moto mietet, kann man zu einem der schönen Strände fahren, die ein bisschen außerhalb von Sihanoukville liegen. Dort kann man es sich entweder auch in einem der unzähligen Restaurants bequem machen oder ein bisschen abseits einen relativ leeren Strand genießen. 🙂

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Strand außerhalb von Sihanoukville

Vor der Küste Kambodschas sind einige Inseln, wie z.B. Koh Kong, vorgelagert, von denen aber die meisten angeblich nicht viel anders sind als Sihanoukville. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich nicht allzuviel Lust darauf hatte. 😉 Stattdessen habe ich den Tipp bekommen, nach Rabbit Island zu fahren, einer sehr kleinen Insel, auf der nur ein paar Häuschen zu Übernachten und ein paar Restaurants stehen. Man erreicht Rabbit Island von Kep aus, einer kleinen Hafenstadt Richtung vietnamesische Grenze. Dort kann man sich direkt am Hafen Tickets für die Überfahrt kaufen.  Auf der Insel gab es tatsächlich nicht mehr als ein paar Übernachtungsmöglichkeiten und etwas zu essen. Ansonsten konnte man einfach nur am Strand unter Palmen chillen und Kokosnüsse futtern. 😉 Da ich gesundheitlich angeschlagen war, war das genau das was ich in dem Moment gebraucht habe. 🙂

Nach der Übernachtung auf Rabbit Island ging es weiter nach Kampot, eine Stadt, die zwar nicht direkt am Meer liegt, aber trotzdem sehr schön ist. Es gibt dort eine relativ große internationale Community von Reisenden, denen es dort so gut gefallen hat, dass sie einfach dort geblieben sind. 😉 Mir persönlich hat Kampot auch sehr gut gefallen. Es gibt dort zwar keine expliziten Sehenswürdigen, aber die Stadt hat einfach eine angenehme Atmosphäre und die Leute, die ich dort getroffen habe, waren alle super! 🙂



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2 People Replies to “Die Küste (Sihanoukville, Rabbit Island, Kampot)”

  1. Hallo Chrissy,
    wenn ich das so lese, war unsere Entscheidung auf Sihanoukville zu verzichten wohl genau richtig. In Kampot wäre ich auch super gerne länger geblieben. Die Stadt ist so richtig schön entspannt. Perfekt zum Runterkommen – keine Spur von der typisch asiatischen Hektik.
    Viele Grüße
    Katharina

    1. Hey Katharina,
      in Sihanoukville habt ihr wirklich nichts verpasst. Ich verstehe nicht wirklich warum die Stadt immer wieder empfohlen wird. Kampot dagegen war wirklich super, die Stadt hat einfach eine angenehme Atmosphäre udn war, als wir dort waren, bei weitem nicht so überlaufen. Würde ich sofort wieder hin! 😉
      Liebe Grüße,
      Chrissy