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Erheben wir unsere Gläser auf das neue (Reise-)jahr 2016!

Ein neues Jahr bricht an und vor uns liegen 365 Tage, die von uns gestaltet werden wollen. Ganz oben auf meiner persönlichen Liste steht neben diversen guten Vorsätzen, die das alltägliche Leben verbessern/verschönern/erleichtern sollen, ein Wunsch, den ich bereits 2015 zur Genüge umsetzen konnte: Reisen!

Seit gut einer Woche bin ich nun wieder zurück aus Südafrika und zwischen den Jahren nimmt man sich einerseits Zeit zum durchatmen, anderseits auch Zeit sich zu sotieren und besinnen. Das Revue-Passieren des letzten Jahres ließ mich auf zwei großartige Reisen stoßen: Kambodscha im Februar/März und die Fahrt von Tansania bis Südafrika im September mit angehängtem Praktikum bis Dezember. Ich staunte selbst als ich die Zeiträume überschlug und insgesamt auf fast fünf Monate im Ausland kam.

Daraus folgen gerade einmal sieben Monate in Deutschland…

mit dem üblichen Alltag in all seinen gewohnten, routinierten, aber auch wunderbaren Seiten. Ganz frei war meine Praktikumszeit in Kapstadt von diesen Einflüssen auch nicht, doch die Reisen hatten mir Raum und Zeit geschaffen mich weit weg von daheim mit einer anderen Welt zu beschäftigen, abzuschalten – und trotzdem gleichzeitig zu lernen. Ich sprach mit Menschen, mit denen ich sonst nie geredet hätte, habe Orte gesehen, um mir selbst eine Meinung bilden zu können und habe Geschichten gehört, von Reisen, von Menschen, von Ländern, die sich nur Reisende erzählen. Weil man sich versteht, weil man sich, wenn auch sonst nichts, das Gefühl des Reisens teilt. Und wieder einmal komme ich zu dem Fazit: Wenn man bereit ist ins Ausland zu gehen, in welcher Form auch immer, kann man nur gewinnen. Unter dem Strich habe ich in dem Jahr eine ausgewogene Balance gehalten, zwischen dem Leben das man führen “muss” und dem Leben, dass man sich darum basteln kann. Reisen war ein großer Bestandteil letzerem.

2015 war ich weit weg,…

in Südostasien und im südlichen Afrika, aus Interesse an dem Fremden, aus Interesse an dem Fernen , um wieder einmal die Perspektiven zu wechseln, um die Welt ein kleines Stückchen besser zu kennen und damit vielleicht verstehen zu können. Doch mit den Reisen kam auch ein wachsender Unmut auf: Zunächst wollte ich nach meinem Aufenthalt in Kambodscha nicht mehr fliegen, was durch mein Praktikumsplatz in Kapstadt jedoch nicht umsetzbar war. Ich bin dankbar für jede Kritik, jede Reflektion, die in mir aufkommt, weil nur durch sie habe ich die Fahrt von Tansania aus in Angriff genommen. Andererseits habe ich weit weg von daheim festgestellt, wie wenig ich eigentlich in Deutschland gesehen habe, wie gerne ich wieder nach Italien reisen würde, was wir in Europa für eine großartige Vielfalt an Kultur, Geschichte und Natur haben. Deswegen werden sich meine Reise-Vorsetze für das neue Jahr vor allem auf Europa beziehen: Im März möchte ich für einige Wochen nach Schweden und werde anschließend werde ich spontan schauen, was für Ziele sich ergeben. Das schöne an Europa ist: Man muss nicht lange im Voraus planen, alles ist nah, alles ist vertraut und es gibt unzählige Wege sein Ziel zu erreichen (vor allem ohne Flugzeug) und die traumhaften Städte und Regionen sind unbegrenzt, auch wenn es natürlich nicht ganz billig ist. Menschen aus der ganzen Welt möchten nach Europa reisen, ich werde mich ihnen 2016 anschließen und schauen, was bei mir in der Nachbarschaft los ist.

Unabhängig davon, ob ihr euch schon darüber im Klaren seit, was ihr 2016 in Angriff nehmen möchtet, auf welchen Boden ihr eure Füße setzen werdet und wo auf dieser Welt ihr Silvester gefeiert habt, wünsche ich euch einen wunderbaren Start in das neue Jahr und freue mich, wenn ihr mich auf meinen weiteren Reisen ins neue Jahr begleiten werdet. Es wird großartig 😀

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