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Von den Bergen bis ans Meer: Zwei Wochen auf dem Alpe-Adria-Trail

Dieses Jahr war es endlich wieder soweit: Nachdem eine Freundin und ich 2017 zusammen auf dem Jakobsweg einmal die Schweiz durchquert hatten, stand für diesen Sommer endlich wieder eine gemeinsame Fernwanderung auf dem Plan. Auch wenn Europa von unzähligen wunderschönen Wanderwegen durchzogen ist, fiel unsere Entscheidung relativ schnell auf den Alpe-Adria-Trail. Der Gedanke zu Fuß bis ans Meer zu laufen faszinierte uns beide von Anfang an.

Fakten zu dem Trail

Der Alpe-Adria-Trail beginnt am größten Berg Österreichs, dem Großglockner, und führt weiter über Slowenien und Italien bis in die Region von Triest. Dieser Verlauf zeichnet sich auch schon im Namen des Fernwanderwegs ab: Er führt von den Bergen bis an die Adria. Die Strecke ist in 37 Etappen unterteilt, für den kompletten Weg müssen also etwa fünf Wochen eingeplant werden, wobei der größte Teil tatsächlich durch die Alpen führt und auch in den flächeren Bereichen in Richtung Meer werden keine Berg- und Hügelkuppen ausgelassen. 😉 Das Meer ist somit lediglich das Ziel, es handelt sich definitiv um keinen Weg, der in besonderer Weise die Küste mit einschließt. wie es der Name vielleicht vermuten lässt.

Wie es für Fernwanderwege üblich ist, bietet auch dieser die entsprechende Infrastruktur in Bezug auf Übernachtungsmöglichkeiten, Wegmarkierungen, u.Ä. Ein Wanderführer war trotzdem sehr hilfreich, v.a. wenn an Kreuzungen manchmal nicht eindeutig markiert waren oder zur Planung der Etappen.

Weiter in Richtung Meer

Unsere Wanderung

Wann und wo?

Mit An- und Abreise waren wir insgesamt ganze zwei Wochen unterwegs, an zehn Tagen waren wir wandern. Eingestiegen sind wir am Faakersee in Kärnten, Österreich. Wir hatten diesen Ausgangspunkt gewählt, da er zum einen von Deutschland aus gut zu erreichen war und wir zum anderen von dort aus die Strecke bis ans Meer in unserer verfügbaren Zeit zurücklegen konnten. Damit verbrachten wir allerdings nur zwei Tage in Österreich, der Schwerpunkt unserer Wanderung lag auf Slowenien und Italien, wobei wir in Italien aufgrund extremer Hitze frühzeitig aus dem Weg aussteigen mussten.

Übernachtungen

Wie auch bei unserer letzten Wanderung durch die Schweiz hatten wir wieder ein Zelt dabei, wobei sich unsere Übernachtungensarten dieses Mal vielfältiger gestalteten: Vom campen in Gärten von Privatpersonen und auf offiziellen Campingplätzen, über Hütten und Hostels bis zum biwakieren in irgendeiner Wiese war auf dieser Wanderung alles dabei.

An- und Abreise

Wie bereits geschrieben, sind wir am Faakersee in Südösterreich eingestiegen. Wir haben uns dazu entschieden von Konstanz aus die komplette Strecke bis dorthin zu trampen. Dabei haben wir die Route über München, Salzburg bis nach Villach gewählt. Die 600 km haben wir an einem Tag zurückgelegt. Alternativ hätten wir den Zug bis nach Villach nehmen können.

Auf der Rückfahrt haben wir uns für den Fernbus entschieden. Damit sind wir von Triest aus über nach bis nach München und dann morgens von München zurück nach Konstanz. Auch hier hätten wir alternativ den Zug ebenfalls über München oder Mailand nehmen können.

In Slowenien

Insgesamt war es eine unglaublich schöne und abwechslungsreiche Wanderung! Ich freue mich jetzt schon, sie mit den nächsten Beiträgen noch einmal Revue passieren zu lassen und den oder die andere vielleicht auch für diesen Trail begeistern zu können.

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Warst Du schon auf dem Alpe-Adria-Trail unterwegs? Freue mich auf Eure Eindrücke!



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