Gastbeitrag: Mauretanien

Ein großes Anliegen meinerseits ist immer noch über das Reisen abseits der ausgetretenen Pfade zu berichten. Aus diesem Grund freue ich mich sehr über den Gastartikel eines Bekannten von mir, der von 2014 bis 2015 in Mauretanien gelebt hat und über seine persönlichen Highlights in diesem (von Europa) kaum beachteten Land berichtet. Mehr Infos hier. Viel Spaß beim Lesen. :)

Das nordwestafrikanische Land zählt mit mehr als 1 Mio. km² (ca. der dreifachen Fläche Deutschlands) gerade nicht mehr zu den Top Ten der flächenmäßig größten afrikanischen Staaten. Trotzdem ist Mauretanien vielen noch so unbekannt, dass es namentlich mitunter gern mit Mauritius verwechselt wird. Auch leben in dem Land, was sich zwischen Marokko mit den Gebieten der Westsahara im Norden und dem Senegal im Süden erstreckt, gerade einmal etwas mehr als 3 Millionen Menschen.

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Einblicke in afrikanische Großstädte: „Sichtwechsel“-Ausstellung

Fotografien von Afrika gibt es in Deutschland zur Genüge, doch trotz der Vielzahl wird meist ein einseitiges Bild präsentiert: Wilde Tiere, Safari, Natur, Hunger, Armut, Krieg. In der Ausstellung werden ebenfalls Bilder von Afrika gezeigt, jedoch Bilder aus afrikanischen Großstädten, Eindrücke und Alltagsszenen, das aktuelle Leben. Dabei geht es nicht darum die gängigen Vorstellungen zu negieren, sondern sie zu erweitern.

‚The problem with stereotypes is not that they are untrue but that they are incomplete.“ – Chimamanda Ngozi Adichie, nigerianische Schriftstellerin

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Irgendwo zwischen den Jahren

Hallo ihr Lieben,  Weihnachten ist gerade vorbei und das Jahr neigt sich dem Ende zu. Einigen von euch wird aufgefallen sein, dass es in den letzten zwei Monaten eher still um meinen Blog geworden ist. Ich habe nicht die Lust am Schreiben verloren und an meinem Schreibtisch hängt auch noch eine lange Liste mit Themen, die mich beschäftigen – Ich hatte aber bisher ein unglaublich stressiges Semester und konnte kaum Zeit finden, an neuen Beiträgen zu arbeiten. Aber natürlich möchte ich dieses (Blog-)Jahr nicht ohne einen Blick ins alte und ins neue Jahr zu Ende gehen lassen. ;)

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14 Fakten, die zeigen wie besonders Äthiopien ist

Es ist mittlerweile über drei Jahre her, dass ich aus Äthiopien zurückgekommen bin und das Bereisen und Kennenlernen anderer Länder hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Ich habe es geschafft seitdem viel zu sehen und viel zu lernen. Jede Reise hat neue Erkenntnisse gebracht, rückte das bisher Erlebte in einen neues Licht, relativierte, verschob es. Auch meine Wahrnehmung von Äthiopien wurde immer wieder verändert. Ich hatte es zwar immer gewusst, aber erst bei den Reisen durch andere afrikanische Länder wurde mir beispielsweise wirklich bewusst, welche Sonderrolle Äthiopien in vielen Punkten einnimmt.

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Deutschland mal ganz anders: „Deutschland umsonst“

Anfang der Achtzigerjahre packt Michael Holzach in Hamburg seinen Rucksack, holt einen Hund aus dem Tierheim und läuft los. Er nimmt uns in seiner Erzählung mit auf eine Reise durch Deutschland, aber auch auf eine Reise zu sich selbst. Um die Orte seiner Vergangenheit zu erreichen, durchquert er das ganze Land einmal von Hamburg bis an den Bodensee und wieder zurück – und das ohne einen Pfennig in der Tasche.

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Im Herzen des Triglav-Nationalparks

Ich krabbele aus dem gerade aufgespannten Zelt, stehe auf, blicke mich um. Bäume ragen zu allen Seiten auf, zwischen ihnen stehen an Stellen, an denen es der wurzelige Waldboden zulässt, andere Zelte. Zwischen den Baumstämmen blitzt das glitzernde Wasser des Bohinjsko Sees auf.

Wenn man in Ukanc, am Westufer des Bohinjsko Jezero (dt.: See), angekommen ist, kann man sich nur schwer einen schöneren Ort vorstellen: Der See ist umrahmt von den julischen Alpen, sie stehen mit ihrer Schroffheit in Kontrast zu der perfekten und fast schon ruhenden Oberfläche des Sees. Zwischen den Bäumen blitzen immer wieder weiße Kiesstrände auf, Kajaks und Kanus ziehen über das Wasser.

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