Deutschland mal ganz anders: „Deutschland umsonst“

Anfang der Achtzigerjahre packt Michael Holzach in Hamburg seinen Rucksack, holt einen Hund aus dem Tierheim und läuft los. Er nimmt uns in seiner Erzählung mit auf eine Reise durch Deutschland, aber auch auf eine Reise zu sich selbst. Um die Orte seiner Vergangenheit zu erreichen, durchquert er das ganze Land einmal von Hamburg bis an den Bodensee und wieder zurück – und das ohne einen Pfennig in der Tasche.

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„Afrika“- Literaturtipps: Sich ein Bewusstsein anlesen

Als kurze Erinnerung: In meinem letzten Beitrag habe ich mich mit der medialen Darstellung afrikanischer Länder und der Verantwortung, die wir als Blogger_innen haben, auseinandergesetzt. Da die Thematik viel zu komplex ist, konnte ich sie in dem letzten Beitrag nur anschneiden, verdichten und versuchen Aspekte auf den Punkt zu bringen, die eigentlich so viel mehr Diskussion und Hintergrundinformationen benötigen. Aus diesem Grund möchte ich hier zwei Bücher vorstellen und natürlich wärmstens weiterempfehlen ;-) : Beide haben mir persönlich  geholfen, mein Wissen zu erweitern und mein Handlungs- und Verantwortungsbewusstsein zu verändern.

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Literatur über Äthiopien: „Der Mann, der den Tod auslacht“

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Quelle (2) hier

Ich habe vor einigen Monaten ein großartiges Buch von dem deutschen Journalisten Philipp  Hedemann, der für mehrere Jahre in Addis gewohnt und gearbeitet hat, gelesen. Es wurde 2013 veröffentlicht und in dem Buch schreibt er über seine (Reise-) Erlebnisse in Äthiopien.

In den meisten Kapiteln berichtet Hedemann über seine Reise durch den Norden Äthiopiens- vom Dach Äthiopiens in den Simien Mountains, über Flüchtlingscamps an der Grenze zu Eritrea und heiligen Quellen bis zu der Danakil Senke, einem der tiefsten Punkte der Erde- und überrascht die Leser einerseits immer wieder mit wundersamen Geschichten und konfrontriert sie andererseits mit ihren Vorstellungen von Äthiopien- die veraltet und undifferenziert sind.

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